Moore sind weltweit verbreitete Ökosysteme, die vielfältige Aufgaben für das Klima, den Wasserhaushalt und die biologische Vielfalt auf der Erde übernehmen. Über 90 % dieser wichtigen Feuchtgebiete liegen in der nördlichen Hemisphäre, vornehmlich in Russland, Kanada, den USA, Finnland und Schweden sowie den baltischen Ländern. Die übrigen Moorflächen finden sich auf tropischen und subtropischen Breitengraden. Vor allem in Indonesien gibt es riesige Sumpflandschaften. Auch in Deutschland gibt es Moore. Niedersachsen gilt noch heute als das hochmoorreichste Bundesland. Ende des 18. Jahrhunderts dehnten sich die Moore hier auf einer Fläche von etwa 6.500 km 2 aus, annähernd die Hälfte davon in der Region zwischen Weser und Ems. Mehr als ein Drittel der niedersächsischen Moore waren Hochmoore. Heute sind 95 % aller niedersächsischen Moore durch menschliche Nutzung stark verändert. Nur mehr knapp 5 % befinden sich in einem naturnahen Zustand. Diese Überreste stehen unter strengen Naturschutz, weitere Flächen werden teilweise wiedervernässt.
Jahrtausendelang galten Moore als lebensfeindliche Gebiete. Im Nordwesten Deutschlands dehnten sich die Hochmoore als riesige, baumlose und nasse Gebiete so weit aus, dass sie ganze Landschaften und die darin lebenden Menschen voneinander trennten. Sie stellten natürliche Grenzen dar, die soziale Kontakte, Handel und den Zugang der Kultur enorm erschwerten. Bereits in der Jungsteinzeit versuchten Jäger und Sammler, diese Hindernisse durch den Bau von teilweise kilometerlangen hölzernen Bohlenwegen zu überwinden. Dokumentationen und Ausgrabungen solcher künstlich geschaffener Verbindungsstraßen reichen etwa 6000 Jahre zurück. Sie gehören zu den ältesten Zeugnissen für Eingriffe des Menschen in den Naturraum Moor. Neben ihrer begrenzenden Funktion führte auch die „mindere“ Qualität von Mooren als nutzbares Land dazu, dass sie bis ins 20. Jahrhundert hinein oftmals als „wertloses Unland“ bezeichnet wurden. Nichtsdestotrotz diente das Moor stets in vielfältiger Art und Weise als Rohstofflieferant für den Menschen: Die ersten geplanten Kultivierungsmaßnahmen fanden im Mittelalter statt. Um den Bedarf der wachsenden Bevölkerung an Heizmaterial zu decken, wurden die Waldbestände auf der Geest und in den Bruchwäldern großflächig kahl geschlagen. Die daraus folgende Holzarmut wurde aufgefangen, indem man Torf als Brennmaterial entdeckte. Später setzte man Torf auch zum Backen und als Heilmittel ein. Torfstreu wurde als Stallunterlage genutzt, Torfmoos als Säuglingsbett und Windel, Torfsalz zum Würzen, Moorplaggen als Dünger, die Glockenheide als Vieh- und Bienenweide, Reisig, Wollgras und Binsen für Textilien und Haushaltsgegenstände, Wildbret und Beeren als Nahrung u. v. m. Der sog. Brenntorf wurde für den Eigenbedarf und Verkauf gewonnen. Er wurde im Hausbrand und in Ziegeleien verwendet oder zu Torfkoks als Schmiedekohle und Torfbriketts weiterverarbeitet. Es handelte sich hierbei um den Schwarztorf, also den älteren Hochmoortorf. Der Weißtorf, der jüngere Sphagnumtorf, wurde zu dieser Zeit liegengelassen bzw. abgebunkert. Die bäuerliche Torfgewinnung verlief bis Anfang des 18. Jh. zumeist ungeplant und unkontrolliert. Erst danach kam es in vielen Regionen des Nordwestens zu staatlich geregelten Moorzuweisungen und einer gezielt geförderten Moorkultivierung und Moorkolonisierung. Allen Unwegsamkeiten zum Trotz sollten die Moore landwirtschaftlich erschlossen und genutzt werden. Der Existenzkampf der Menschen, die das Dasein in den noch immer als lebensfeindlich geltenden Hochmooren auf sich nahmen, ist für heutige Generationen unvorstellbar. Härteste Mühen, ständige Feuchtigkeit, Infektionskrankheiten wie Schwindsucht und Tuberkulose, Gliederkrankheiten, Ungeziefer, Hunger und nicht selten ein früher Tod waren zu ertragen. Das Sprichwort „Dem Ersten sein Tod, dem Zweiten seine Not, dem Dritten sein Brot“ charakterisiert die damalige Arbeits- und Lebenssituation. Eine Verbesserung konnte nur erwarten, wem es gelang, seine kultivierten Flächen zu vergrößern. Neben der überwiegend landwirtschaftlichen Nutzung der Moorflächen breitete sich ab 1900 auch der gewerbliche Torfabbau aus. Der Bau von Moorkanälen und die zunehmende Mechanisierung beschleunigte die industrielle Gewinnung. Für eine weitere Steigerung des Torfabbaus sorgte der große Bedarf nach Stalleinstreu und Bodenverbesserungsmitteln in den Nachkriegsjahren. Bereits die historischen Moorkultivierungsformen wie Handtorfstich, Moorbrandkultur, Fehnkultur usw. führten zu einer Entwässerung der Moore und einer Durchlüftung und mikrobiellen Zersetzung des Torfes, in deren Folge die moortypische Vegetation vielerorts zerstört wurde. Das Landschaftsbild veränderte sich. Die Moderne mit ihrem technisch-industriellen Fortschritt beschleunigte diese Entwicklung bis zum fast vollständigen Verschwinden dieses ursprünglichen Naturraums. Wertvolle Rückzugsräume für gefährdete Pflanzen und Tiere und wichtige Umwelt- und Geschichtsarchive sind damit unwiederbringlich verloren gegangen. Hinzu kommen die Auswirkungen der Moorentwässerung auf das Klima. Moore sind wichtige CO 2 -Senken. Weltweit speichern sie mit nur 3 % Flächenanteil etwa ein Drittel des gesamten anfallenden Kohlenstoffs. Mineralisiert der Torf hingegen, setzt er schädliche Treibhausgase frei . Von allen klimarelevanten Gasen aus Mooren stammen 84 % aus der Landwirtschaft, 9 % aus nicht oder extensiv genutzten Mooren und 7 % aus dem Torfabbau. Seit dem Inkrafttreten des Niedersächsischen Moorschutzprogramms von 1981 stehen die letzten intakte Moore unter strengstem Naturschutz. Torfabbau wird nur noch auf landwirtschaftlich genutzten Hochmooren, d. h. bereits entwässerten und degradierten Flächen, genehmigt und ist mit weitreichenden Auflagen zur Wiedervernässung und Renaturierung verbunden. Dennoch sorgt die immer schneller fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft für den weiteren Rückgang der letzten Hochmoorareale in Niedersachsen. Heute können nicht einmal mehr 10 % der ursprünglichen Hochmoore als naturnah, d. h. wachsend, bezeichnet werden. Mehr als 90 % sind bereits degradiert und zumeist in landwirtschaftlicher Nutzung. Auch wenn in Niedersachsen heute keine intakten Moore mehr zerstört werden, gehen durch nicht standortangepasste Moornutzung weiterhin jedes Jahr wertvolle Flächen verloren. Ackerbau, Grünland und Forstwirtschaft auf Mooren sind durch die dauerhafte mikrobielle Torfzersetzung endlich. Eine anschließende Renaturierung dieser Flächen ist nicht möglich, weil die Einbringung von Nährstoffen durch die Landwirtschaft und die Vererdung der Torfschichten nicht rückkehrbar gemacht werden können. Sie werden also langfristig weder in herkömmlicher Weise landwirtschaftlich genutzt noch zu Mooren zurückentwickelt werden können. Warten wir die Entwicklung untätig ab, bedeutet dies den endgültigen Verlust dieser ursprünglichen Landschaftsform in Norddeutschland. Möglichkeiten, diesem entgegen zu wirken, liegen in angepassten Nutzungsformen wie Paludikulturen oder in einer gezielten Wiedervernässung nach Torfabbau. Hierbei werden durch das Abschieben des Oberbodens und den Abbau des darunter liegenden Torfes die nährstoffbelasteten Schichten entfernt. Eine Restschicht Torf wird als stauender Horizont für eine anschließende Wiedervernässung und Renaturierung in der Flächen belassen. Diese Rahmenbedingungen haben sich in mehr als 25 Jahren bewährt und führen in der Regel zu einer Wiederansiedlung von hochmoortypischen Pflanzen wie Wollgräsern und Torfmoospionieren wie Sphagnum cuspidatum. Die Torfwirtschaft hat auf diese Weise bis 2011 bereits 15.000 ha Moore wiedervernässt. Insgesamt 27.500 ha sind geplant.
Die Entstehung der norddeutschen Moore Information dazu hier: Download pdf
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Die Förderung des Naturschutzes, die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Erziehung. Die ökologisch orientierte Landschaftspflege. Die Renaturierung ehemals bewirtschafteter und/oder degenerierter Moorflächen zu schützenswerten und ökologisch wertvollen Naturlandschaften wie zu lebenden Hochmoorflächen und zu artenreichen, ökologisch wertvollen Biotopen oder auch nährstoffarmen Leegmoorflächen. Die Entwicklung und Pflege großflächiger Hochmoorgebiete. Der Schutz der Moore. Die Vermittlung von Lehrinhalten über den Lebensraum Moor. Forschung und Entwicklung im Zusammenhang mit den oben genannten Vorhaben zum Landschaftsschutz.
Moore sind weltweit verbreitete Ökosysteme, die vielfältige Aufgaben für das Klima, den Wasserhaushalt und die biologische Vielfalt auf der Erde übernehmen. Über 90 % dieser wichtigen Feuchtgebiete liegen in der nördlichen Hemisphäre, vornehmlich in Russland, Kanada, den USA, Finnland und Schweden sowie den baltischen Ländern. Die übrigen Moorflächen finden sich auf tropischen und subtropischen Breitengraden. Vor allem in Indonesien gibt es riesige Sumpflandschaften. Auch in Deutschland gibt es Moore. Niedersachsen gilt noch heute als das hochmoorreichste Bundesland. Ende des 18. Jahrhunderts dehnten sich die Moore hier auf einer Fläche von etwa 6.500 km 2 aus, annähernd die Hälfte davon in der Region zwischen Weser und Ems. Mehr als ein Drittel der niedersächsischen Moore waren Hochmoore. Heute sind 95 % aller niedersächsischen Moore durch menschliche Nutzung stark verändert. Nur mehr knapp 5 % befinden sich in einem naturnahen Zustand. Diese Überreste stehen unter strengen Naturschutz, weitere Flächen werden teilweise wiedervernässt.
Jahrtausendelang galten Moore als lebensfeindliche Gebiete. Im Nordwesten Deutschlands dehnten sich die Hochmoore als riesige, baumlose und nasse Gebiete so weit aus, dass sie ganze Landschaften und die darin lebenden Menschen voneinander trennten. Sie stellten natürliche Grenzen dar, die soziale Kontakte, Handel und den Zugang der Kultur enorm erschwerten. Bereits in der Jungsteinzeit versuchten Jäger und Sammler, diese Hindernisse durch den Bau von teilweise kilometerlangen hölzernen Bohlenwegen zu überwinden. Dokumentationen und Ausgrabungen solcher künstlich geschaffener Verbindungsstraßen reichen etwa 6000 Jahre zurück. Sie gehören zu den ältesten Zeugnissen für Eingriffe des Menschen in den Naturraum Moor. Neben ihrer begrenzenden Funktion führte auch die „mindere“ Qualität von Mooren als nutzbares Land dazu, dass sie bis ins 20. Jahrhundert hinein oftmals als „wertloses Unland“ bezeichnet wurden. Nichtsdestotrotz diente das Moor stets in vielfältiger Art und Weise als Rohstofflieferant für den Menschen: Die ersten geplanten Kultivierungsmaßnahmen fanden im Mittelalter statt. Um den Bedarf der wachsenden Bevölkerung an Heizmaterial zu decken, wurden die Waldbestände auf der Geest und in den Bruchwäldern großflächig kahl geschlagen. Die daraus folgende Holzarmut wurde aufgefangen, indem man Torf als Brennmaterial entdeckte. Später setzte man Torf auch zum Backen und als Heilmittel ein. Torfstreu wurde als Stallunterlage genutzt, Torfmoos als Säuglingsbett und Windel, Torfsalz zum Würzen, Moorplaggen als Dünger, die Glockenheide als Vieh- und Bienenweide, Reisig, Wollgras und Binsen für Textilien und Haushaltsgegenstände, Wildbret und Beeren als Nahrung u. v. m. Der sog. Brenntorf wurde für den Eigenbedarf und Verkauf gewonnen. Er wurde im Hausbrand und in Ziegeleien verwendet oder zu Torfkoks als Schmiedekohle und Torfbriketts weiterverarbeitet. Es handelte sich hierbei um den Schwarztorf, also den älteren Hochmoortorf. Der Weißtorf, der jüngere Sphagnumtorf, wurde zu dieser Zeit liegengelassen bzw. abgebunkert. Die bäuerliche Torfgewinnung verlief bis Anfang des 18. Jh. zumeist ungeplant und unkontrolliert. Erst danach kam es in vielen Regionen des Nordwestens zu staatlich geregelten Moorzuweisungen und einer gezielt geförderten Moorkultivierung und Moorkolonisierung. Allen Unwegsamkeiten zum Trotz sollten die Moore landwirtschaftlich erschlossen und genutzt werden. Der Existenzkampf der Menschen, die das Dasein in den noch immer als lebensfeindlich geltenden Hochmooren auf sich nahmen, ist für heutige Generationen unvorstellbar. Härteste Mühen, ständige Feuchtigkeit, Infektionskrankheiten wie Schwindsucht und Tuberkulose, Gliederkrankheiten, Ungeziefer, Hunger und nicht selten ein früher Tod waren zu ertragen. Das Sprichwort „Dem Ersten sein Tod, dem Zweiten seine Not, dem Dritten sein Brot“ charakterisiert die damalige Arbeits- und Lebenssituation. Eine Verbesserung konnte nur erwarten, wem es gelang, seine kultivierten Flächen zu vergrößern. Neben der überwiegend landwirtschaftlichen Nutzung der Moorflächen breitete sich ab 1900 auch der gewerbliche Torfabbau aus. Der Bau von Moorkanälen und die zunehmende Mechanisierung beschleunigte die industrielle Gewinnung. Für eine weitere Steigerung des Torfabbaus sorgte der große Bedarf nach Stalleinstreu und Bodenverbesserungsmitteln in den Nachkriegsjahren. Bereits die historischen Moorkultivierungsformen wie Handtorfstich, Moorbrandkultur, Fehnkultur usw. führten zu einer Entwässerung der Moore und einer Durchlüftung und mikrobiellen Zersetzung des Torfes, in deren Folge die moortypische Vegetation vielerorts zerstört wurde. Das Landschaftsbild veränderte sich. Die Moderne mit ihrem technisch-industriellen Fortschritt beschleunigte diese Entwicklung bis zum fast vollständigen Verschwinden dieses ursprünglichen Naturraums. Wertvolle Rückzugsräume für gefährdete Pflanzen und Tiere und wichtige Umwelt- und Geschichtsarchive sind damit unwiederbringlich verloren gegangen. Hinzu kommen die Auswirkungen der Moorentwässerung auf das Klima. Moore sind wichtige CO 2 - Senken. Weltweit speichern sie mit nur 3 % Flächenanteil etwa ein Drittel des gesamten anfallenden Kohlenstoffs. Mineralisiert der Torf hingegen, setzt er schädliche Treibhausgase frei . Von allen klimarelevanten Gasen aus Mooren stammen 84 % aus der Landwirtschaft, 9 % aus nicht oder extensiv genutzten Mooren und 7 % aus dem Torfabbau. Seit dem Inkrafttreten des Niedersächsischen Moorschutzprogramms von 1981 stehen die letzten intakte Moore unter strengstem Naturschutz. Torfabbau wird nur noch auf landwirtschaftlich genutzten Hochmooren, d. h. bereits entwässerten und degradierten Flächen, genehmigt und ist mit weitreichenden Auflagen zur Wiedervernässung und Renaturierung verbunden. Dennoch sorgt die immer schneller fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft für den weiteren Rückgang der letzten Hochmoorareale in Niedersachsen. Heute können nicht einmal mehr 10 % der ursprünglichen Hochmoore als naturnah, d. h. wachsend, bezeichnet werden. Mehr als 90 % sind bereits degradiert und zumeist in landwirtschaftlicher Nutzung. Auch wenn in Niedersachsen heute keine intakten Moore mehr zerstört werden, gehen durch nicht standortangepasste Moornutzung weiterhin jedes Jahr wertvolle Flächen verloren. Ackerbau, Grünland und Forstwirtschaft auf Mooren sind durch die dauerhafte mikrobielle Torfzersetzung endlich. Eine anschließende Renaturierung dieser Flächen ist nicht möglich, weil die Einbringung von Nährstoffen durch die Landwirtschaft und die Vererdung der Torfschichten nicht rückkehrbar gemacht werden können. Sie werden also langfristig weder in herkömmlicher Weise landwirtschaftlich genutzt noch zu Mooren zurückentwickelt werden können. Warten wir die Entwicklung untätig ab, bedeutet dies den endgültigen Verlust dieser ursprünglichen Landschaftsform in Norddeutschland. Möglichkeiten, diesem entgegen zu wirken, liegen in angepassten Nutzungsformen wie Paludikulturen oder in einer gezielten Wiedervernässung nach Torfabbau. Hierbei werden durch das Abschieben des Oberbodens und den Abbau des darunter liegenden Torfes die nährstoffbelasteten Schichten entfernt. Eine Restschicht Torf wird als stauender Horizont für eine anschließende Wiedervernässung und Renaturierung in der Flächen belassen. Diese Rahmenbedingungen haben sich in mehr als 25 Jahren bewährt und führen in der Regel zu einer Wiederansiedlung von hochmoortypischen Pflanzen wie Wollgräsern und Torfmoospionieren wie Sphagnum cuspidatum. Die Torfwirtschaft hat auf diese Weise bis 2011 bereits 15.000 ha Moore wiedervernässt. Insgesamt 27.500 ha sind geplant.
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Die Entstehungder norddeutschen Moore Information dazu hier: Download pdf